Stichwort „World Switch“ - damit ist der Wechsel zwischen virtuellen Maschinen gemeint. Hier zeigte sich AMDs Opteron bisher im Vorteil. Der integrierte Speicher-Controller ermöglicht flottere Umschaltzeiten durch seine Virtualisierung mit „Nested Paging“: Der Adressbereich einer jeden virtuellen Maschine muss von der Virtualisierungssoftware nicht mehr eigens umgelenkt werden, der AMD-Prozessor macht das erheblich schneller selbst.
Seit März 2009 hat Intel nachgezogen: Die neue Xeon-5500-Serie kann ebenfalls mit integrierten Speicher-Controller namens „VT Extended Page Tables“ in den Prozessoren aufwarten.
Sowohl bei AMD als auch bei Intel ist das das Ziel der zusätzlichen Virtualisierungstechnologien identisch: Die Virtualisierungsleistung soll gesteigert werden. Möglichst wenig soll mit der Software aufwendig und langsam emuliert werden, stattdessen übernimmt die Hardvare Performance-stark und stabil Virtualisierung zunehmend selbst.
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